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Das Tellington Equipment

 

 Bei der TTEAM Arbeit verwenden wir bestimmte Hilfsmittel, die die Signale dem Tier leichter verständlich machen.

Einige dieser Ausrüstungsgegenstände sind speziell für TTEAM entwickelt und im jahrelangen Einsatz in der Praxis erprobt, verbessert und weiterentwickelt worden. Während Sie manche Hilfsmittel selbständig in Ihrer täglichen Umgebung finden, gibt es manche, bei denen sich diese Anschaffung lohnt. Das Ergebnis ist ein entspannteres sichereres Arbeiten.

Zum Tellington Equipment gehören:
Führhalfter für Pferde mit seitlichen runden Ösen
Führkette für Pferde: 78 cm lange Kette, 2m weiches Führband ohne Schlaufe


1,20 m lange weiße steife Gerte, dunkler Knopf.


Elastische Bandagen zur Körperunterstützung, zu kaufen in der Apotheke.  Wir empfehlen Bandagen mit hoher Elastizität (stramm). Sie verbessert beim Reiten das Untertreten und wirkt sehr gut bei Pferden die durchgehen, scheuen, ausschlagen oder nervös sind. Bei Kleintieren verbessern sie das Körperbewusstsein und somit auch das Selbstbewusstsein.

2 x 7 m Führseile 8 mm stark, diese bekommen Sie im Baumarkt. 

 Halti für Hunde: ist ein Halfter für Hunde, für leichtere Leinenführigkeit und/oder Calming Signals (Beschwichtigungsignale)

Führleinen für Hunde:  mit 2 Karabiner. Falls Sie mit Halti arbeiten, suchen Sie sich eine leichte Leine mit kleinem Karabiner!

 Rollerbit - Das LTJ - Trainingsgebiß

ist ein Metallgebiß mit einer Kupferrolle und beweglichen Schenkeln die nach hinten gebogen sind. Es wird mit 2 Zügeln geritten. Im Handel werden ähnliche Gebiße verkauft, aber viele sind nicht so ausbalanciert u. effektiv. Mit dem oberen Zügel (an der Stange) haben wir die Möglichkeit das Pferd in Balance zu bringen. Mit dem unteren Zügel helfen wir dem Pferd am Zügel zu gehen. Die Kupferrolle entspannt die Kiefergelenke, die beweglichen, rückwärts gebogenen Schenkel entspannen das Genick, das wirkt sich positiv auf die Hüfte aus und löst auch den Rücken.

Wie wird es gemacht? Das Gebiß muß vorher richtig angepaßt werden. Die Stange liegt so im Maul daß eine deutliche Falte im Maulwinkel entsteht und das Gebiß nicht an die Zähne schlägt. Die Kinnkette wird so verschnallt daß die gebogenen Schenkel zur Maulspalte einen Winkel von 45° bilden, sobald Du die Zügel anstellst. Das Pferd sollte langsam an das Gebiß gewöhnt werden. Führen vom Boden, anfangs nur den oberen Zügel aufnehmen und eine feine Reiterhand erscheinen sinnvoll.

Falls noch Fragen auftauchen, kontaktiere einen TTEAM - Practitioner. Verwendung: Widersätzlichkeit, auf der Vorhand gehen, unregelmäßige Gänge, wenn der Rücken oder die Hinterhand steif ist, Hirschhals, hart im Maul, scheuen und buckeln Lindel: Wir verwenden es sehr häufig um junge Pferde anzureiten, für Pferde die zu sensibel sind im Maul und dadurch hinter dem Zügel gehen, oder auch für Pferde die Zungenfehler haben bzw. mit der Zunge das Gebiß fixieren (z.B.: Rennpferde). Es kann alleine verwendet werden oder in Kombination mit Trensenzaum, Rollerbit, Balancezügel.

 Das Lindel

ist eine gebißlose Zäumung. Das Nasenband ist ein gewachstes Seil oder rundgenähtes Leder (33 cm, wenn es länger ist ziehen die Pferde dagegen) und die Riemen unter dem Unterkiefer bzw. unter der Ganasche sind aus weichem Leder. Das Seil ist in der Mitte mit Latex überzogen, damit es nicht auf dem Nasenbein reibt.

Verwendung: hinter dem Zügel gehen, unruhige Kopfhaltung, Zahnwechsel für Hartmaulige und Sensible, Anreiten junger Pferde.

Wie wird es gemacht? Der Nasenteil sollte 2 Querfinger unter dem Jochbein angenehm anliegend verschnallt werden. Es soll nicht verrutschen und trotzdem genügend Kaubewegung zulassen.

Balancezügel:

 Wir verwenden dazu einen Lederriemen oder auch ein 7 m langes Seil, welches wir aus Luftmaschen zu einem Ring häkeln. Er wird zusätzlich zu einer anderen Zäumung verwendet um das Pferd mehr auf die Hinterhand zu bringen, für Pferde die leicht zu schnell werden, den Kopf zu hoch tragen und den Rücken nicht hergeben können. Balance istdas Ziel.

Wie wird es gemacht? Der Balancezügel wird entweder unter oder ober dem kleinen Finger gehalten. Wenn Du beide Hände anhebst spürt das Pferd den Impuls auf der Brust und verlagert sein Gewicht nachhinten.

Lariot:

Reiten mit Halsring macht Pferd und Reiter Spaß! Beide lernen zwangloser zusammenzuarbeiten. Das Pferd geht freier und macht längere Tritte. Der Reiter lernt zügelunabhängig im Gleichgewicht zu sitzen. Außerdem ist es sehr nützlich bei Pferden die hinter dem Zügel gehen und sich im Nacken verspannen.

Wie wird es gemacht? Die langsame Umstellung u. Gewöhnung soll von einem erfahrenen Helfer unterstützt werden und ein eingezäunter Platz gibt am Anfang viel Sicherheit.


Bei Fragen wenden sie sich zunächst an Ihren TTEAM Lehrer (Practitioner) oder Kursleiter, er hat meistens die wichtigsten Hilfsmittel lagernd. Zudem kann er Ihnen wertvolle Hinweise zur Anwendung geben, bzw. auch praktisch zur Seite stehen.
Bei sonstigen Fragen schicken sie uns einfach ein E-mail!