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Text von Tanja Lasser:

Der Tellington-TTouchÒ ist eine kreisförmige Verschiebung der Haut, die Bewusstheit in unterschiedliche Körperbereiche bringt. Dadurch wird von der Zelle zum Gehirn neue Information gesendet, die positive Veränderungen im körperlichen, mentalen und emotionalen Bereich ermöglicht.

  • Unmittelbare Wirkung auf körperlicher Ebene

Der Tellington-TTouchÒ aktiviert das parasympathische Nervensystem, welches für Entspannung und Beruhigung zuständig ist.
Der Körper signalisiert diese tiefe Form der Entspannung bereits nach kurzer Zeit durch

> tiefere Atmung
> Senkung der Pulsfrequenz
> Lösen muskulärer Verspannungen
> Aktivierung bzw. Harmonisierung der Verdauung
> Reduktion oder Auflösung von Schmerzen
> Stimulation des Immunsystems
> Stressreduktion

Weitere wichtige körperliche Aspekte sind die Aktivierung der Zelle und ein gesteigertes kinestetisches Empfinden. Im sportlichen Bereich unterstützt der Tellington-TTouchÒ das Leistungsvermögen und verkürzt die Regenerationszeit.
Bei Blutuntersuchungen wurde deutlich, dass das Stresshormon Adrenalin durch den Tellington-TTouchÒ siginifikant gesenkt werden kann.
Bei Problemen des Bewegungs- und Stützapparates ist der Tellington-TTouchÒ erfolgreich in der Anwendung, sowie zur Rekonvaleszenz nach Krankheit und Verletzungen.

Unsere 30 jährige Erfahrung zeigt, dass der Tellington-TTouchÒ selbst bei schweren akuten oder chronischen Krankheiten die Heilung einleiten, oder den Zustand deutlich verbessern kann.

  • Wirkung von Tellington-TTouchÒ auf das Gehirn

Die Neurofeedback-Forschung des britischen Biophysikers Maxwell Cade bietet einen Erklärungsansatz für die Wirkung des Tellington-TTouchÒ .
Durch die Neurofeedback-Forschung wurde deutlich, dass sich sensorische Reize in den (Nerven)-Zellen im Gehirn widerspiegeln.
Maxwell Cade widmete sein besonderes Interesse der Frage, ob Menschen, die zu Spitzenleistungen fähig sind, sich durch ein besonderes Muster der Gehirnwellen von "normalen" Menschen unterscheiden.
Bei seinen Forschungen entdeckte er ein außergewöhnliches Gehirnwellen-Muster, welches Menschen, die in unterschiedlichen Bereichen zu Spitzenleistungen fähig sind, aufweisen.

Dieses Gehirnwellen-Muster nannte er den "Awakened Mind State" (Erwachter Geistes-Zustand).
Charakteristisch für den "Awakened Mind State" ist das gleichzeitige Auftreten aller vier Gehirnwellenmuster in einer bestimmten Relation.
Wenn diese Frequenzen zusammen im richtigen Verhältnis und der richtigen Beziehung zueinander hervorgebracht werden, erlebt man
> das intuitive Radar der Delta-Wellen,
> die kreative Inspiration, persönliche Einsicht und spirituelle Bewusstheit der Theta-Wellen,
> das entspannte, lösgelöste Bewusstsein der Alpha-Wellen, und
> die Fähigkeit der Beta-Wellen, Gedanken logisch zu verarbeiten – alles zur selben Zeit.

Experimente mittels "Mind Mirror" (erweiterte Form eines EEGs) haben bestätigt, dass durch die spezifische Berührung des Tellington-TTouchâ der "Awakened Mind State" hervorgerufen wird.
Wie schnell sich dieses Muster zeigt, ist von Person zu Person bzw. von Tier zu Tier unterschiedlich. Ist das getouchte Wesen mit der Arbeit vertraut, zeigt sich dieses außerordentliche Gehirnwellen-Muster bereits nach 5 – 10 Minuten, und Personen die viel TTouch ausführen, wechseln selbst während sie ttouchen in den "Awakened Mind State" !
Aufgrund der Wirkung des Tellington-TTouchâ auf das Gehirn, resultiert die Sinnhaftigkeit der Anwendung bei folgenden Indikationen:

> Unruhe, Hyperaktivität
> Konzentrationsstörungen
> Schwierigkeiten das Potential der rechten Gehirnhälfte zu leben (Intuition, Kreativität, Gefühl)
> Wenn man das Gefühl hat, in einer "Sackgasse" zu stecken
> Wenn der logische Teil des Gehirns zu sehr dominiert
> Wenn die Gedanken nicht zur Ruhe kommen können
> Schlafstörungen, "Burn Out"
> Imbalance von Aktivität und Ruhe

Der Basis - Tellington-TTouchÒ ist leicht zu erlernen, und häufig ist es hilfreich, wenn man nicht nur TTouchÒ erhält, sondern auch selbst aktiv wird.
Das Ziel ist hier Hilfe als Selbsthilfe anzubieten, was den Patienten in die Lage bringt Verantwortung zu übernehmen, und die rein passive Haltung durch Eigeninitiative zu ergänzen.
Zur Vertiefung des Verständnisses zeigen folgende Grafiken die einzelnen Gehirnwellen. Unsere Hirnwellen werden nach ihrer Frequenz in vier Kategorien unterteilt (Beta, Alpha, Theta und Delta).
Die Frequenzen werden im Display des Mind Mirror von oben (38 Hz) nach unten (0,5 Hz) dargestellt. Je weiter die Kurve nach außen reicht, desto höher ist die Amplitude (desto stärker sind die Hirnwellen dieser Frequenz).

Jeder Bewusstseinszustand entsteht aus den Bausteinen Beta-, Alfa-, Theta- und Deltawellen. Wir produzieren jedoch selten nur eine einzige Kategorie von Hirnwellen, sondern unser Bewusstsein beruht meist auf einer Kombination, einer Sinfonie aus verschiedenen Hirnwellen.

  • Wie Tellington-TTouchâ die Gefühle positiv beeinflusst

"Wie wissenschaftliche Studien belegen, werden Emotionen nicht nur im Gehirn, sondern in allen Körperzellen von biochemischen Stoffen gebildet und gespeichert"
(Candace B. Pert; Psychoimmunologin; Quelle: "Moleküle der Gefühle").

Tellington-TTouchesâ können diese Vorgänge positiv beeinflussen, da durch diese speziellen Berührungen, die in der Zelle gespeicherten Emotionen ins Bewusstsein kommen, und verarbeitet werden können. Man kann sich das als Kommunikation zwischen Zelle und Gehirn vorstellen. Das wird oft als ein angenehmes Loslassen von belastenden Gefühlen erlebt. Alte Verhaltensmuster und Gefühle können erkannt und durchbrochen werden.

Hunderte Fallgeschichten aus allen Ländern der Welt, in der TTouch verbreitet ist, schildern solche positiven emotionalen Veränderungen wie z. B. bei:

> Spezifischen und unspezifischen Ängsten
> Depressionen
> Aggressionen
> Selbstablehnung
> Traurigkeit
> Mangel an Selbstbewusstsein, Selbstwert
> Verzerrtes Selbstbild
> Angst vor Gefühl und Beziehung
> Blockaden, Traumata
> Unterstützung bei diversen Lebenskrisen, uvm.

  • Tellington-TTouchâ als "Sprache ohne Worte" – Hilfe zur Auflösung sozialer Spannungsfelder

Wer kennt nicht, die tägliche Herausforderung, sich mittels Worten so verständlich zu machen, dass wir auch verstanden werden? Ja richtig, und gemeint ist tatsächlich, dass wir nicht nur gehört, - sondern verstanden werden. In jedem von uns schlummert der tiefe Wunsch nach bidirektionalem Verständnis.
Manchmal ist dies mit Worten nicht mehr möglich, vielleicht weil schon zuviel gesagt wurde. Oft ist es auch nicht möglich, weil man es nicht wagt zu sagen, was man sich wirklich wünscht. Viele zwischenmenschliche Spannungen resultieren aus mangelnder oder missverstandener Kommunikation. In der Kommunikation mit Tieren, fehlt die Verständigung mit Worten nahezu zur Gänze.
Die Lösung liegt in unseren Händen, der Tellington-TTouchâ ermöglicht eine Kommunikation auf einer anderen Ebene. Dafür gibt es keine Worte.
Man kann verblüffende Resultate erleben, wenn man versucht, Wesen, zu denen einem zuvor der Zugang fehlte, mittels Tellington-TTouchÒ neu wahrzunehmen oder zu erreichen.
Während des ttouchens entsteht plötzlich ein unsichtbares Band der Akzeptanz und Wertfreiheit, der Offenheit und des Vertrauens. Man spürt, dass jeder Mensch und jedes Tier seinen eigenen Weg hat, und es uns nicht zusteht diesen zu bewerten.
Wendet man die Tellington-MethodeÒ in der Arbeit mit Gruppen an, so schließt sich die Gruppe in kurzer Zeit zu einem Ganzen, wie sich der Tellington-TTouchâ selbst zu einem Kreis bei jeder Berührung schließt.

  • Tellington-TTouchâ , ein Kreis ohne Grenzen …

Eines der schönsten Geschenke im Leben für mich ist Erfahrung. Über Erfahrung können wir uns selbst "erfahren", erkennen und weiterentwickelt.
Der Tellington-TTouchâ ist bestimmt eine der tiefsten Erfahrungen, die ich machen durfte. Heute ist es mir ein Anliegen, diese wunderbare Erfahrung weiterzuschenken.
Ich darf durch diese Arbeit kleine und große Wunder erleben und ich darf da sein, wenn ich gebraucht werde.

Trotz der unterschiedlichen Wirkungsweise, lässt sich der Tellington-TTouchâ in keine Schublade pressen.
Denken wir daran, die Basis dieser Berührung ist der Kreis. Der Kreis kennt keinen Anfang und kein Ende, jeder Punkt im Kreis ist gleichwertig, und der Kreis
ist die geometrische Form mit der größten Stabilität.
Wenn wir an die vielen Aspekte des Tellington-TTouchâ denken, erfassen wir das Wesen dieser Arbeit am Besten dadurch, wenn wir an den Kreis denken.
Alles ist mit Allem verbunden. Alles Leben ist in Kreisen.
Wir sind nicht nur Körper. Wir sind nicht nur Gehirnwellen. Wir sind nicht nur Emotionen. Wir sind alles in Einem – und noch mehr, untrennbar miteinander verwoben.
Heute spüre ich, dass die Erfolge mit dem Tellington-TTouchâ genau aus dieser Tatsache resultieren. Der Tellington-TTouchâ trennt uns nicht, sondern er hilft uns dabei, uns wieder zusammenzufügen. Tanja Lasser